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Ignaz AUER

Am Dienstag, dem 10. April 2007 haben der Generalsekretär der SPD, Hubertus Heil, und der Landesgeschäftsführer der SPD Berlin, Rüdiger Scholz, aus Anlass des 100. Todestages von Ignaz Auer an seinem Grabe in ehrendem Gedenken Kränze niedergelegt.

 

Emma IHRER

Am Mitwoch, dem 3. Januar 2007, ist durch den Parteivorstand der SPD am Grab von Emma Ihrer aus Anlass ihres 150. Geburtstags ein Kranz niedergelegt worden.

Am Sonnabend, dem 8. Januar 2011, legte im Rahmen einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des 100. Todestages von Emma Ihrer der Parteivorstand der SPD an ihrem Grab in der Gedenkstätte der Sozialisten einen Kranz nieder. Es sprach die Historikerin Helga Grebing.

 

Helmut JUST

Das Grabmal des am Abend des 30.12.1952 von einem oder mehreren Unbekannten an der Behmstraße (Prenzlauer Berg) unweit der Behmstraßenbrücke erschossenen Volkspolizisten Helmut Just ist im Frühjahr 2008 auf Empfehlung der Gedenktafelkommission Lichtenberg wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückversetzt worden. Wegen einer noch in der DDR geplanten Ausweitung des Gräberfeldes "Pergolenweg" war es neben dem Grab des Schriftstellerehepaares Alex Wedding / F.C. Weiskopf aufgestellt worden. Die sterblichen Überreste Justs verblieben jedoch unangetastet in der Erde. Mit der Rückversetzung ist das tatsächliche Grab wieder kenntlich.

 

Carl LEGIEN

Am Donnerstag, dem 1. Dezember 2011 legte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, um 9.30 Uhr aus Anlass des 150. Geburtstags von Carl Legien an dessen Grabstein ein Blumengebinde nieder und würdigte den großen deutschen Gewerkschaftsführer.

S. hierzu die Mitteilung des DGB:

www.dgb.de/presse/++co++42d0164e-1c0c-11e1-67ce-00188b4dc422

Sommer legte anschließend auch Blumen am benachbarten Grabstein von Emma Ihrer nieder.

Legiens gedachten darüber hinaus durch Angebinde bzw. Kränze die Vorstände der SPD und der Partei Die Linke, der Regierende Bürgermeister von Berlin und der Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg, Andreas Geisel. Die Linke war repräsentiert durch ihren paritätischen Vorsitzenden Klaus Ernst, für die SPD kam der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen und Mitglied des Parteivorstands, Ottmar Schreiner.

Die Mitte Oktober von Unbekannten gestohlene Bronzetafel auf Legiens Grabstein konnte kurzfristig auf Initiative des Förderkreises und finanziert vom DGB durch eine Edelstahltafel ersetzt werden.

 

Hermann MÜLLER-FRANKEN

Am Mittwoch, dem 18. Mai 2011 wurde um 13 Uhr an seinem Sterbehaus in Berlin-Tiergarten-Süd, Derfflingerstraße 21, eine Berliner Gedenktafel für den in Friedrichsfelde beigesetzten zweimaligen und letzten demokratisch legitimierten Reichskanzler der Weimarer Republik, Hermann Müller, enthüllt. Aus diesem Anlass sprachen Dr. Bernd Braun (Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte), Dr. Frank-Walter Steinmeier (Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion) und Michael Müller (Vorsitzender der SPD Berlin) vor den ca. 120 Menschen, die aus diesem Anlass gekommen waren.

Die Gedenktafel wurde vom Förderkreis initiiert. Die Finanzierung übernahmen der Bundesverband und der Landesverband Berlin der SPD.

 

Paul SINGER

Am Montag, dem 31. Januar 2011 legten am Grab von Paul Singer im Rahmen einer Gedenkveranstaltung aus Anlass seines 100. Todestages der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Parteivorstand, Landesverband Berlin und Historische Kommission der SPD, der Vorwärts Verlag und der Paul-Singer-Verein Kränze und Blumengebinde nieder. An Paul Singers Leben und Wirken erinnerten vor den gut 100 Teilnehmern Susanne Kitschun (Geschäftsführerin des Paul-Singer-Vereins), Walter Momper (Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin) und Barbara Hendricks (Schatzmeisterin der SPD).

Bereits zuvor hatte eine Delegation des Berliner Landesvorstands der Partei DIE LINKE einen Kranz niedergelegt.

 

Paula THIEDE

Am Dienstag, dem 6. März 2007, hat der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke um 13 Uhr am Grabmal der Gewerkschaftsführerin Paula Thiede eine Glasplatte mit der Wiedergabe der einstmals am Stein befestigten Bronzetafel mit ihrem Porträt enthüllt. Das Grabmal selbst war bereits im Jahr 2005 vom Förderkreis saniert worden.

Die Anregung zur Wiederherstellung der Porträtplakette kam im vergangenen Sommer aufgrund eines alten Fotos des Grabes vom Vorsitzenden des Förderkreises. Die Durchführung und Finanzierung übernahm die Gewerkschaft ver.di, deren Hauptsitz sich am Paula-Thiede-Ufer in Berlin-Mitte befindet. Sie beauftragte die Berliner Künstlerin Erika Klagge mit der Herstellung.

Mehr zu Paula Thiede finden Sie unter dem Menupunkt "Rundgang":

 

GEDENKVERANSTALTUNG DES BEZIRKSAMTS ZUM 130. JAHRESTAG

Am Sonnabend, dem 21. Mai 2011 veranstaltete das Bezirksamt Lichtenberg um 11 Uhr aus Anlass des 130. Jahrestags der Eröffnung des "Central-Friedhofs Friedrichsfelde" eine Festveranstaltung in der Feierhalle auf dem Friedhof. Zur Begrüßung sprachen Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich und die Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste Katrin Framke. Ein Grußwort überbrachte Landeskonservator Prof. Dr. Jörg Haspel und den Festvortrag hielt der Historiker und ausgewiesene Kenner des Friedhofs Prof. Dr. Jürgen Hofmann. Im Anschluss fanden Sonderführungen über den Friedhof statt. Außerdem wurden vom Förderkreis finanzierte Nachdrucke eines Friedhofplans von Hermann Mächtigs aus dem Jahr 1882 im Format von ca. DIN A2 und DIN A3 angeboten.

 

"FRÜHJAHRSPUTZ" DES VVN-BdA

Der VVN-BdA Berlin lud ein zum "Frühjahrsputz" in der Gräberanlage für Opfer des Nationalsozialismus auf dem Zentralfriedhof an den Sonnabenden, 16. April, 7. Mai und 21. Mai 2011, jeweils zwischen 13 und 16.30 Uhr. Es wurden Grabsteine freigelegt und gesäubert und Unkraut beseitigt. Die Arbeiten wurden im Frühjahr 2012 und 2013 fortgesetzt.

 

REINIGUNGS- UND SICHERUNGSARBEITEN 

Im Auftrag des Förderkreises Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde e.V. sind - unabhängig von den Sanierungsarbeiten 2005/2006, die den Verfall der Anlage stoppten und den angesichts drohender Sperrungen weiteren Zugang zur Gedenkstätte der Sozialisten ermöglichten - im Herbst 2007 die verwitternden Namen und Lebensdaten an 14 Urnengrabstellen in der Gedenkstätte der Sozialisten sowie an 27 Grabsteinen in der Anlage "Pergolenweg" neu ausgelegt worden. Ein eingesunkener Grabstein wurde aufgerichtet und neu befestigt.

Im Dezember 2007 konnten in der Grabanlage Pergolenweg vier umsturzgefährdete Grabsteine (darunter der von Greta Kuckhoff) neu gesichert werden. Diese Arbeiten wurden durch die Partei DIE LINKE ermöglicht, die Mitglied des Förderkreises ist.

 

GEDENKSTEIN

Am Montag, dem 11. Dezember 2006, haben der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, und die Bürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, Christina Emmrich, am Rande der Gedenkstätte der Sozialisten einen Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus eingeweiht. Mehr dazu finden Sie im Menu unter Gedenkstätte der Sozialisten.

 

ERÖFFNUNG

Am 11. Januar 2006 haben der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, und die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, Christina Emmrich, nach Abschluss der Sanierungsarbeiten in Friedrichsfelde die sanierte Gedenkstätte der Sozialisten, die Dauerausstellung und das Wegeleitsystem über den Friedhof der Öffentlichkeit übergeben. Die Arbeiten waren im Auftrag des Förderkreises durchgeführt worden.




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